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TVH präsentiert sich auswärts erneut als sicherer Punktelieferant!

Sonntag, 29. März 2009

Ohne die etatmässige linke Seite (R. Gogolok und M. Knobe fehlten wegen Krankheit) und ohne Rechtsaußen M. Haupenthal (Schulterverletzung) trat man am vergangenen Wochenende die Reise ins Sportzentrum Homburg-Erbach an. Nach zuletzt enttäuschenden Vorstellungen in der Fremde wollte die 1. Welle in einem weiteren Anlauf endlich 2 Auswärtspunkte einfahren. Doch auch dieses Mal stand man nach 60 Minuten mit leeren Händen da.

Der Auftakt ließ Gutes verheißen. Erster Angriff, erstes Tor und damit die Führung für die 1. Welle, die man jedoch zu diesem Zeitpunkt zum letzten Mal inne hatte. Die Deckung stand recht passabel und konnte zahlreiche Angriffe der Gastgeber entschärfen. Doch der eigene Angriffe entpuppte sich schnell als Papiertiger. Fehlendes Engagement im läuferischen Bereich führte zu bestenfalls zweitklassigen Torchancen, welche zu selten in Zählbares umgemünzt werden konnten. Hinzu kamen unzählige falsche Entscheidungen auf dem Weg nach Vorne, wodurch sich die gewohnte Durchschlagskraft nicht entfalten wollte. Dennoch blieb man bis zur Halbzeit auf Tuchfühlung mit der HWE.

Den zweiten Spielabschnitt in Worte zu fassen fällt (mir, mit über 20 Jahren Handballerfahrung) sehr schwer. Der TVH erwischte einen vielversprechenden Start. Konnte von 13:10 auf 13:12 verkürzen. Ein kurzer Rückschlag: 14:12. Doch der TVH marschierte weiter. 14:13. Doch plötzlich stand es 18:13. Wie konnte das passieren!? Wer nicht dabei war, glaubt es sowieso nicht. Doch der Schiedsrichter rieß beim Stande von 14:13 die Partie an sich. In der Drangphase des TVH hagelte es plötzlich eine Zeitstrafe nach der anderen. Insgesamt drei mal fand sich die 1. Welle in dreifacher Unterzahl wieder. Dass einige der insgesamt zwölf (!) Zeitstrafen in Ordnung gingen, steht außer Frage. Aber ein Schelm der böses dabei denkt, wenn man betrachtet, dass es die HWE auf insgesamt vier Zeitstrafen geschafft hat.

Unter diesen Bedingungen ein Spiel erfolgreich zu gestalten, war schlicht und ergreifend nicht möglich. Nach 60 Minuten lautete der Sieger HWE Erbach-Waldmohr, dessen Akteure sich trotz eingefahrener Zähler nicht wirklich freuen konnten.

Es spielten: P. Findeisen; S. Mathei; T. Krapf; S. Aatz 5; M. Zins 2; N. Keller; T. Wagner 1; C: Czajka 3; R. Wilhelm 7/5; C. Jochum; B. Morgenstern 2; M. Knobe